Bildungsurlaub: Wald-&Wasserwandel im Harz

Wald- & Wasserwandel im Harz
Der Wald im Spannungsfeld zwischen Nationalpark, Forstwirtschaft und privaten Wirtschaftswäldern

Der Wald im Harz befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Dürren, Stürme und der Borkenkäfer haben große Flächen sichtbar beschädigt; abgestorbene Baumbestände und Totholz prägen vielerorts das Landschaftsbild. Holztransporte, Wiederbewaldungsmaßnahmen und der Umgang mit geschädigten Flächen bestimmen den Alltag der Region. Der Harz zeigt damit besonders eindrücklich, wie eng Klimawandel, Forstwirtschaft und Naturschutz miteinander verflochten sind. 

Das Seminar beleuchtet diese Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven. Nationalpark, Landesforsten und private Waldbesitzer verfolgen jeweils eigene Ziele, die sich in manchen Bereichen ergänzen, in anderen jedoch Spannungen erzeugen. Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in diese verschiedenen Sichtweisen: Wo unterscheiden sich Ansätze? Wo entstehen Konflikte? Welche politischen und ökologischen Rahmenbedingungen prägen die Entscheidungen? 

Workshops vor Ort ermöglichen es, die Veränderungen unmittelbar wahrzunehmen und mit Fachleuten aus Forst- und Wasserwirtschaft ins Gespräch zu kommen. Dabei spielt auch die Bedeutung des Waldes für die Trinkwasserversorgung eine Rolle – ein Aspekt, der oft übersehen wird, aber eng mit Schutz- und Nutzungsstrategien verbunden ist. 

Das Seminar greift zudem Themen wie Nachhaltigkeit, Biodiversität und langfristige Verantwortung auf. Neben den Herausforderungen werden positive Entwicklungen sichtbar, etwa neue Lebensräume, Artenschutzprojekte oder Renaturierungsmaßnahmen. Sie zeigen, dass Wandel auch Chancen bietet und dass Lösungen sowohl kurzfristige Hilfen als auch langfristige Strategien benötigen. 

Termine & Ort
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